Zahlreiche Überraschungen im deutschen Kader für die WM 2014

Die Katze ist aus dem Sack, am letzten Donnerstag hat Bundestrainer Jogi Löw seinen vorläufigen WM-Kader bekanntgegeben. Im 30köpfigen Aufgebot fehlen Gomez, Adler, Kruse und ter Stegen, dafür dürfen sich gleich sieben Neulinge Hoffnungen auf die WM-Teilnahme machen. Die größte Überraschung war sicher das WM-Aus für Mario Gomez. Der Stürmer im Dienste des AC Florenz könne aufgrund seiner langen Verletzungspause in Brasilien rein körperlich nicht bestehen, begründete Löw seine Absage.

Bei der EM 2012 war Gomez noch der erfolgreichste Torschütze im DFB-Trikot gewesen, hatte aber seit September letzten Jahres nur 280 Minuten für seinen Klub auf dem Platz gestanden – zu wenig für Löw. Zugleich betonte der Bundestrainer aber, dass die Karriere von Gomez in der Nationalelf noch lange nicht beendet sei. Hannovers Keeper Ron-Robert Zieler darf sich aufgrund seiner „konstanten Saison“ über einen Platz im WM-Kader freuen, er setze sich gegen die formschwachen Rene Adler und Marc-Andre ter Stegen durch.

WM 2014 Gruppe G Deutschland, Portugal, Ghana, USA

Die Abbildung oben zeigt die Favoriten bei den Tipps zum Sieger der Gruppe G bei der WM 2014 (Quelle: wm-2014-tipps.com). Deutschland gilt bei den Wettanbietern als klarer Gruppenfavorit, der zweite Platz im Achtelfinale dürfte für die Mannschaft von Portugal reserviert sein. Ghana und die USA gelten als krasse Außenseiter, alles andere als das vorzeitige Aus dieser beiden Teams in der Gruppenphase wäre wohl schon eine faustdicke Überraschung!

Die Termine der deutschen Mannschaft in der Vorrunde: Am 16.6. kommt es zum Auftakt in Salvador bereits zum wohl vorentscheidenden Spiel um den Gruppensieg gegen den stärksten Gruppengegner Portugal. Zwei Pflichtsiege hat die DFB Elf schließlich am 21.6. in Fortaleza gegen Ghana sowie am 26.6. in Recife gegen die USA eingeplant.

Mit dem vorläufigen Kader setzt der Bundestrainer nach eigenen Worten auf die richtige Mischung aus frischem Blut und älteren erfahrenen Spielern. Tatsächlich ist die Abteilung „Jugend forscht“ erstaunlich umfangreich vetreten. Löw hat gleich sechs Debütanten in den vorläufigen WM-Kader berufen. Erik Durm (21), Leon Goretzka (19), Andre Hahn (23), Kevin Volland (21), Shkodran Mustafi (21) und Maximilian Meyer (18) werden bald zum ersten Mal mit der A-Nationalmannschaft trainieren.

Hinzu kommt noch Matthias Ginter, der erst einen Kurzeinsatz auf seinem Länderspielkonto hat. Die Hälfte des vorläufigen Aufgebots hat noch keine 20 Länderspieleinsätze absolviert, zehn Profis haben sogar weniger als fünf. Dem gegenüber stehen nur drei Spieler jenseits der 30 Jahre, zwei Drittel sind nichts älter als 25. Die Berufung der sechs „jungen Wilden“ ist in erster Linie als Auszeichnung für gute Leistung zu verstehen, sehr wahrscheinlich werden nur ein- oder zwei Spieler auch den Sprung ins endgültige WM-Aufgebot schaffen.

Von den Neulingen darf sich Kevin Vollandt die besten Chancen auf die WM-Teilnahme ausrechnen. Der Freiburger bekam den Vorzug vor Gladbachs Stürmer Max Kruse und die DFB-Elf wird nach dem Aus von Mario Gomez einen echten Mittelstürmer brauchen. Nach dem sportlich bedeutungslosen Länderspiel gegen Polen am 13. Mai möchte Löw entschieden, welche 25 bis 26 Spieler mit ins WM-Trainingslager nach Südtirol fahren. Am 2. Juni muss er dann sein endgültiges 23köpfiges WM-Aufgebot an die FiFa melden. Nachnominierungen sind dann nur noch möglich, wenn sich ein Spieler nachweislich verletzt hat.

WM 2014 – wer schafft es bis in das Finale nach Rio

In rund 75 Tagen beginnt die Fußball-WM 2014 in Brasilien. Und natürlich diskutieren Fans und Experten darüber, wer am Ende das Finale erreichen wird. Das Team, das den größten Druck hat, ist Gastgeber Brasilien. Nur ein Gewinn des WM-Titels würde die Brasilianer zufriedenstellen und bereits Platz 2 würde als Versagen empfunden werden. Die Tore, die für den Gewinn des WM-Titels benötigt werden, soll Superstar Neymar vom FC Barcelona schießen. Die Vorrunde, in der die Selecao gegen Kroatien, Mexiko und Kamerun spielt, sollte locker machbar sein. Jedoch steht dem WM-Gastgeber dann bereits im Achtelfinale mit Spanien, Chile oder den Niederlanden eine echte Herausforderung ins Haus.

Die weiteren heißen Titelkandidaten

Doch Brasilien ist nicht das einzige Team, dem sehr gute Chancen auf den Finaleinzug eingeräumt werden. Da wäre zum Beispiel Deutschland. Jedoch hat das Team von Bundestrainer Löw derzeit einige Probleme. Es gibt zahlreiche Verletzte (Khedira, Gündogan, Schmelzer und andere) und Spieler, die nach ihrer Form suchen (Özil). Zudem wusste die DFB-Elf im letzten Testspiel gegen Chile nicht wirklich zu überzeugen. Es wäre gut, wenn das Team von Jogi Löw bis zur WM wieder zur Bestform zurückfände, denn in der Vorrunde warten mit Portugal, Ghana und den USA Gegner auf die DFB-Elf, die man nicht im Vorbeigehen besiegt.

Ein weiteres Team, dem zugetraut wird, das WM-Finale zu erreichen, ist Brasiliens Erzrivale Argentinien. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob es Lionel Messi endlich einmal gelingt, einer WM seinen Stempel aufzudrücken und auch mit der Nationalmannschaft zu glänzen. Bei den Wetten auf den Torschützenkönig liegt Messi jedenfalls an erster Stelle der Top Favoriten, die Buchmacher rechnen also mit einer starken WM des kleinen Argentiniers. Natürlich muss man auch mit Spanien, dem Weltmeister von 2010, rechnen. Jedoch sind Xavi, Iniesta und Co. schon von Beginn an gefordert, denn in der Vorrunde treffen die Iberer auf die Top-Teams Niederlande und Chile und im Achtelfinale könnte es schon zum Duell mit Brasilien kommen.

Interessante Außenseitertipps

Neben den bisher genannten Teams gibt es noch einige Geheimfavoriten, denen der große Coup, d.h. das Erreichen des WM-Finales, zugetraut wird, falls das Turnier optimal für sie verläuft. Dazu zählen unter anderem das aufstrebende belgische Team mit all seinen Toptalenten, Frankreich mit seinem Superstar Franck Ribery, sowie das von Toptorjäger Luis Suarez angeführte Uruguay. Auch Kolumbien wird einiges zugetraut. Allerdings stellt sich hier die Frage, wie das Team den wahrscheinlichen Verletzungsausfall von Radamel Falcao verkraftet. Die Teams aus Italien und Portugal sollte man ebenfalls nicht unterschätzen. Portugal verfügt mit Cristiano Ronaldo über den amtierenden Weltfußballer und Italien ist bekannt dafür, bei großen Turnieren stets die Bestform zu erreichen.

Nach der EM ist vor der WM – noch 100 Tage bis zur WM 2014

Wenn auch nicht täglich, aber immerhin in regelmäßigen Intervallen grüßt auch im Profifußball das Murmeltier. Geht es im Speziellen um Großveranstaltungen auf Länderebene, können europäische Fußballfans zumindest im Zweijahresrhythmus mit einem spannenden Turnier rechnen. Der sportliche Vergleich der Nationen im Rahmen von Europa- und Weltmeisterschaften sorgt abwechselnd für sommerliche Unterhaltung.

Im Gefolge der EM 2012 ist es nun die Weltmeisterschaft in Brasilien, die als nächstes wartet. Von 12. Juni bis 13. Juli 2014 versuchen 32 Nationen, darunter 13 aus Europa, ihr Können unter Beweis zu stellen. Doch der Weg zum Titel ist lang: drei Gruppenspiele und vier Finalrundenspiele trennen jedes Team von der begehrten Trophäe. Insgesamt kommen auf diese Weise in dem Monat 64 Spiele an 12 Spielstätten zur Austragung.

Dabei ist die WM 2014 vor allem von klimatischen Extremen gekennzeichnet: die große Nord-Süd-Ausdehnung des Gastgeberlandes Brasilien, sowie die in maritimen Regionen und im Landesinnere divergierenden Einflüsse sorgen für ganz unterschiedliche Bedingungen an den Spielstätten. Vor allem Bundestrainer Joachim Löw, dessen Mannschaft es in der Gruppenphase in den heißen Norden des Landes verschlägt, hat sich im Vorfeld sorgenvoll über die klimatischen Gegebenheiten und die körperliche Herausforderung, welche sie an seine Spieler stellen, geäußert.

In der Vorrundengruppe der DFB-Auswahl gibt es aber nur eine Mannschaft, die das spezifische, feucht-tropische Klima, wie es in Äquatornähe vorherrscht, gewöhnt ist: Ghana – alle anderen sitzen im selben Boot

Die Vorrundenaufgaben der DFB-Auswahl

In Gruppe G hat Deutschland als Gruppenkopf neben Ghana Portugal und die USA zugelost bekommen. Die Iberer stellen dabei nicht nur die größte Herausforderung, sondern auch die erste Aufgabe im Turnier dar: Am 16. Juni wird um 13:00 Uhr (18:00 MESZ) die Begegnung im Küstenort Salvador vonstatten gehen. Danach geht es im Fünftagesrhythmus weiter: am 21. Juni wartet um 16:00 Uhr (21:00 MESZ) in Fortaleza die ghanaische Auswahl, bevor am 26. Juni die Begegnung mit Jogi Löws Mentor, Jürgen Klinsmann, und seinem Team um 13:00 Uhr (18:00 MESZ) in Recife ansteht.

Angesichts der Konstellation der deutschen Gruppe kann es als sehr wahrscheinlich angesehen werden, dass es Deutschland als Gruppenerster oder -zweiter in die Finalrunden schafft. In jedem Fall bringt das Achtelfinale dann die Begegnung mit einer Mannschaft aus Gruppe H. Belgien, Algerien, Russland oder Südkorea lauten folglich die Namen der potentiellen Gegner. Mit etwas Glück findet das Achtelfinalspiel zudem im Süden des Landes, in Porto Alegre, statt. Sollte der Aufstieg aus der Gruppenphase aber nur als Gruppenzweiter gewinnen, so muss Deutschland erneut in Salvador aufspielen.

Die Begegnung mit einem der Turnierfavoriten, Weltmeister Spanien, Rekordweltmeister Brasilien oder Argentinien, bliebe Deutschland also zunächst noch erspart. Ein derartiges Topspiel bleibt dem späteren Turnierverlauf vorbehalten.

WM 2014 Quoten

Ausschnitt oben: die Wettquoten für die aussichtsreichsten Favoriten bei der WM 2014 gefunden auf www.fussball-wetten.com/wettanbieter-vergleich/
Wie man gut erkennen kann zählt Deutschland in den Augen der Wettanbieter ebenso zu den Top Anwärtern auf den WM-Titel wie die Mannschaften von Gastgeber Brasilien, Argentinien sowie Titelverteidiger Spanien.

Bis es aber tatsächlich soweit ist, und die WM 2014 angepfiffen wird, gilt es noch einige Wochen zu überbrücken. Die Nationalteams nutzen diese für die sportliche Vorbereitung im Rahmen von Trainingslagern und Testspielen. Zuvor aber können sich die Mannschaftsverantwortlichen beim DFB schon über die Qualifikation zur EM 2016 Gedanken machen:

Ausblick: EM 2016 scharrt bereits in den Startlöchern

Denn am 23. Februar 2014 findet in Nizza die Zuteilung in die Quali-Gruppen statt, in denen bereits ab September 2014, also nur wenige Wochen nach dem WM-Finale, um die begehrten Starttickets zur Endrunde in Frankreich gespielt wird. Insgesamt 23 Mannschaften lädt Gastgeber Frankreich im Jahr 2016 zu „Le Rendez-Vous“, wie das Motto der EM 2016 lautet.

Wetten zum Champions League Finale Bayern gegen Dortmund

Das Finale der Champions League bildet auch in diesem Jahr den würdigen Abschluss der Fußballsaison. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs treffen dabei zwei deutsche Teams aufeinander. Mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund handelt es sich außerdem um jene beiden Mannschaften, die aus deutscher Sicht die letzten Titelträger der Königsklasse stellten. Gelang den Münchnern im Jahre 2001 das Kunststück, den begehrten Henkelpokal zu gewinnen, so siegten die Dortmunder im Jahre 1997. Im Gegensatz zu den Schwarz-Gelben standen die Süddeutschen auch in den vergangenen Spielzeiten wiederholt im Finale, konnten dabei aber nicht jubeln – sie unterlagen gegen Inter Mailand und dem FC Chelsea.

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In diesem Jahr soll indes alles etwas anders werden. Die Spieler des Rekordmeisters sind gereift. Vielleicht ist die letztjährige Niederlage insofern zumindest doch dafür gut, in der laufenden Saison den nötigen Biss entwickeln zu können. 91 Punkte und 98 Tore verdeutlichen, wie dominant die Bayern in der gerade beendeten Bundesligasaison auftraten.

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Steuerfrei Wetten – keine Wettsteuer bei Tipico Sportwetten

Zeitgleich mit dem großen EM 2012 Finale am 1. Juli hat es auf dem deutschen Markt für Sportwetten eine grobe Änderung bei den Rahmenbedingungen gegeben. Seit diesem Tag ist der sogenannte Glücksspieländerungsstaatsvertrag in Kraft, welcher auch den Bereich der Online Wetten erfassen und regulieren soll. Das staatliche Monopol bei Sportwetten ist somit Geschichte, auch private Wettanbieter können sich nun um eine Lizenz bewerben.

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Das sind in erster Linie natürlich gute Nachrichten für die zahlreichen privaten Wettanbieter, das neue Gesetz bringt aber auch einige Nachteile mit sich, hier ist es vor allem die nun geltende Besteuerung der Sportwetten, die für Änderungen bei den jeweiligen Wettbestimmungen gesorgt hat.

Wettanbieter müssen nun für alle Wetten, die von deutschen Kunden abgegeben werden, ein Steuer von 5% des Wetteinsatzes an den Staat abliefern. Dabei ist es egal, ob die Wette in einem Wettladen platziert wurde, oder auf der Webseite des Anbieters – die Wettsteuer wird in jedem Fall fällig!

Was zunächst einmal nicht sonderlich schlimm klingt führt in der Praxis dennoch zu groben Änderungen bei den Rahmenbedinungen. Die meisten Wettanbieter arbeiten mit relativ niedrigen Gewinnspannen, einige sogar mit Margen von weniger als 5% gerechnet vom Wetteinsatz. Wenn nun von jedem Einsatz 5% an Steuer abgeliefert werden müssen, dann würden diese Wettanbieter mit jeder Wette unterm Strich einen Verlust einfahren.

Eine zumindest teilweitse Weitergabe der Wettsteuer an die Kunden ist somit in den meisten Fällen unumgänglich, sofern der betreffende Wettanbieter weiterhin Sportwetten in Deutschland anbieten will und sich nicht – wie beispielsweise William Hill – aufgrund der Steuerbelastung gleich komplett aus dem deutschen Markt zurückzieht und keine Wetten mehr von Kunden mit deutschem Wohnsitz akzeptiert.

Bei welchem Wettanbieter kann noch steuerfrei gewettet werden?

Dennoch gibt es auch weiterhin die eine oder andere erfreuliche Ausnahme. Der deutsche Wettanbieter Tipico ist beispielsweise weiterhin standhaft geblieben und bietet seine Wetten in Deutschland weiterhin steuerfrei an, das heißt Sportwetten bei Tipico sind auch weiterhin absolut frei von etwaigen Steuern oder Gebühren. Gleiches gilt für den traditionellen britischen Buchmacher Ladbrokes, auch hier kann nach wie vor ohne Steuer gewettet werden.

Auch in Skandinavien wird man bei der Suche nach steuerfreien Wettmöglichkeiten fündig: der schwedische Marktführer Betsson ist zwar hierzulande noch nicht sonderlich bekannt, was sich aber in Zukunft ändern könnte, sofern der Wettanbieter auch weiterhin Sportwetten ohne Steuern in Deutschland anbietet. Gleiches gilt für den ebenfalls aus Schweden stammenden Anbieter Betsafe.com, wo ebenso bis auf Weiteres keinerlei Wettsteuer für Sportwetten an die deutschen Kunden weiterverrechnet wird.

Welche Wettanbieter heben die Wettsteuer beim Wettkunden ein?

Fast alle in Deutschland bekannten Wettanbieter verrechnen die neue Steuer in irgendeiner Form an die Wettkunden weiter. Zwei verschiedene Modelle der Steuerbelastung treten dabei am Häufigsten auf. Mybet und Bet-at-home ziehen beispielsweise die 5%ige Steuer gleich vom Wetteinsatz ab, d.h. der Einsatz für jede Wette wird sofort um 5% reduziert. Die meisten anderen Anbieter wie z.B. Bwin, Interwetten oder Bet365 besteuern nur gewonnene Wetten. Das bedeutet bei verlorenen Wetten muss der Kunde keine Wettsteuer begleichen, bei gewonnenen Wetten wird automatisch eine Steuer in der Höhe von 5% vom Wettgewinn abgezogen und nur der reduzierte Gewinnbetrag wird dem jeweiligen Wettkonto gutgeschrieben.

Nach der EM ist vor der WM: Deutschland auf dem Weg nach Brasilien

Für die deutsche Nationalmannschaft war es die Enttäuschung des Jahres: Das hochgesteckte Ziel des Europameisters 2012 wurde nicht erreicht. Und ausgerechnet die Italiener, welche als Außenseiter ins Halbfinale gingen, haben der DFB-Elf das schmachvolle Turnier-Aus beschert.

Das große Finale in Kiew hat somit nur einer der beiden großen Favoriten erreicht. Damit hatten die Spanier der zweite Turniersieg in Folge bereits so gut wie in der Tasche. Und tatsächlich kam es dann so wie erwartet und die Iberer triumphierten im Showdown der Südländer.

Für die deutschen Spieler war das vorzeitige Ausscheiden eine herbe Enttäuschung, die sie über die Sommerpause emotional begleitet hat. Doch mittlerweile sollte die Niederlage verarbeitet sein, und auch die Tatsache, dass sich die Mannschaft in der seit Anfang September laufenden Qualifikation zur WM 2014 bisher keinen Patzer erlaubt hat, spricht dafür.

Nach zwei Spieltagen führt die DFB-Auswahl mit 6 Punkten die Tabelle in Gruppe C an. Doch bei genauerer Betrachtung ist die blütenweiße Weste weniger einer hervorragenden Leistung, als den schwachen Gruppengegnern und einer gehörigen Portion „Dusel“ geschuldet:

Am ersten Spieltag mit den Färöer konfrontiert, wäre alles andere als kurzer Prozess peinlich gewesen. Und so haben Lahm & Co auch mit Minimalprogramm einen ersten Sieg eingefahren. Gegen Österreich war die Sache dann schon schwieriger. Die Gastgeber haben bis zur letzten Minute verbissen gekämpft und ordentlich Druck ausgeübt. Dass am Ende dennoch die Deutschen triumphierten, hatte allenfalls mit Glück zu tun, denn spielerisch konnten die Österreicher an diesem Tag locker mithalten.

Insgesamt zeigt diese Bilanz jedoch, dass die individuelle Klasse der deutschen Spieler als auch der Mannschaft insgesamt offensichtlich groß genug ist, um auch mit Minimalaufwand ein optimales Ergebnis zu erzielen. Um den Weg nach Brasilien, die europäischen Qualifikationsspiele, erfolgreich zu beschreiten,  dürfte die schwache Leistung somit allemal genügen. In Brasilien selbst jedoch warten dann andere Kaliber – eine erfolgreiche Qualifikation vorausgesetzt –, wie die Wettquoten für den Weltmeister 2014 zeigen.

Europameister 2012 – Spanien gegen Italien: wer siegt im Finale?

Showdown in Kiew! Am Sonntag (20:45 Uhr) steigt im Olympiastadion das große Finale der EM 2012.

Ein Endspiel, das so wohl nur die wenigsten erwartet hatten. Spanien trifft nämlich nicht, wie allgemein angenommen, auf Deutschland, sondern auf Italien, das sich bärenstark präsentiert. Wer wird sich den Titel holen? Die Iberer, die sich zum dritten Mal zum Europameister krönen könnten oder Italien, das seine EM-Triumphe auf zwei Titel verdoppeln könnte.

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Bereits in der Vorrunde sind die beiden Teams aufeinander getroffen. Das erste Gruppenspiel endete mit einem 1:1-Remis, wobei vor allem die Taktik der Italiener überrascht hat und fast aufgegangen wäre. Doch im Endspiel werden die Karten neu gemischt.

Wer wird Europameister?
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Spanien 1,65 1,55 1,57 1,53 1,55
Italien 2,2 2,5 2,5 2,5 2,35

Die Leistungen in der K.o.-Phase waren unterschiedlich. Spanien hatte nach dem souveränen 2:0 über Frankreich gegen Portugal sehr viel Mühe. Die Portugiesen attackierten sehr früh und machten die Räume so eng, dass die Iberer nicht ihr gewohntes Tiqui-Taca aufziehen konnte. Das dürfte sich auch Cesare Prandelli genau angesehen haben. Im Elfmeter-Schießen hatte der Titelverteidiger das bessere Ende für sich.

Die Italiener haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Bereits die Leistung gegen England war sehr gut. Abgesehen von der Chancenauswertung, allein Mario Balotelli hätte die Azzurri im Alleingang in die nächste Runde schießen können. So musste Italien ins Elfmeter-Schießen, in dem Pirlo und Co. die besseren Nerven hatten. Im Halbfinale gegen Deutschland hat sich Balotelli endgültig in die Herzen der Italiener geschossen. Diesmal ließ der ManCity-Stürmer keine Chance aus und erzielte beim 2:1-Erfolg über die DFB-Auswahl beide Treffer.

Wenn dem italienischen „Enfant Terrible“ wieder der Knopf so aufgeht, dann muss sich Spanien, trotz Favoritenrolle, warm anziehen.

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EM Tipp Finale Spanien gegen Italien Prognose & Quoten

Was ist das für eine großartige Geschichte. Der haushohe Favorit Spanien, der die letzten beiden großen Titel des Weltfußballs gewinnen konnte, trifft auf jene Mannschaft, die wegen eines Wettskandals kurz vor Turnierbeginn die Teilnahme an der Euro eigentlich schon quittieren wollte. Und plötzlich sind beide Mannschaften nahezu auf Augenhöhe. So etwas kann nur dem Fußball-Gott einfallen.

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Im Zuge des Bekanntwerdens des Skandals verloren die Mannen von Cesare Prandelli noch 3:0 gegen die in der Vorrunde gescheiterten Russen und mussten zu allem Überdruss den stärksten Linksverteidiger, Domenico Criscito, aus dem Kader entlassen.

Wer gewinnt?
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Spanien 2,3 2,2 2,1 2,2 2,2
Unentschieden 3,15 3,2 3,1 3,1 3,2
Italien 3,25 3,6 4 3,6 3,6

Doch wie es das Schicksal so will, spielt ausgerechnet sein Ersatzmann Federico Balzaretti ein bärenstarkes Turnier, auch wenn er per Handspiel den späten Elfmeter von Deutschland verschuldete. Daneben sorgten für die Erfolge der Italiener die beiden Problemkinder Antonio Cassano und „Super“-Mario Balotelli, die ebenfalls im Vorfeld der EM Skandale lieferten, für die nötigen Tore und eine grenzenlose Euphorie im Stiefel-Land.

In der anderen Ecke warten die hochgepriesenen Spanier, die zwar souverän im Finale stehen und während des gesamten Großereignisses erst ein Tor kassierten, aber wegen ihrer Einschläferungstaktik viel gescholten wurden und zahlreiche Sympathisanten verloren.

Gerade die Variante mit Fabregas, einem Mittelfeldspieler, als einzigem Stürmer brachte zwar Erfolg, gilt seit dem ersten Versuch aber als verpönt. Und nachdem es bislang schon die Italiener beim 1:1 im Final-Vorbereitungsspiel der Gruppe C, die Kroaten und vor allem die Portugiesen vormachten, wie die starke Offensive der Furia Roja zu bändigen ist, ist auch der Mythos der Unbesiegbarkeit dahin.

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Hätte also vor dem Turnier noch kein Fußball-Experte an einen derartigen Erfolg der Squadra Azzurra zu träumen gewagt, sind die EM Quoten nun nicht ganz so hoch. Natürlich ist Spanien weiterhin der Favorit, im Durchschnitt wird bei einem Sieg in regulärer Spielzeit das 2,15-fache des Wetteinsatzes ausbezahlt.

Doch Andrea Pirlo und Co. konnten mächtig aufholen. Sollten die Azurblauen nach 90 Minuten die begehrte Trophäe in den Kiewer Nachthimmel stemmen dürfen, gibt es dafür die lukrative Quote von rund 3,80. Ein Unentschieden mit anschließender Verlängerung wird bei den EM Wetten mit dem 3,20-fachen des Einsatzes belohnt.

Für ein großes Finale scheint alles angerichtet. Es sind beide Mannschaften konkurrenzfähig und dazu ist der Underdog mit großem Selbstvertrauen ausgestattet, ohne sich wie in früheren Jahren nur hinten hineinzustellen.

Darüber hinaus wissen beide Mannschaften wie man Geduld walten lassen kann. Ein wichtiger Aspekt in einem Finale. Genauso wie die Nerven zu bewahren. Erst die beiden Elfmeter von Andrea Pirlo und Sergio Ramos in den jeweiligen Penaltyschießen konnten das beweisen. Ein großer Abend steht also fast unweigerlich bevor.

Spielplan der EM – Übersicht aller Spiele mit Wettquoten Vergleich

Wer wird Europameister? Spanien Favorit bei EM Wetten

Die Fußballherzen schlagen höher, wenn von 8. Juni bis 1. Juli 2012 die Fußball Europameisterschaften in Polen und der Ukraine ausgetragen werden.

Insbesondere die deutschen Fans fiebern dem Großereignis mit Spannung entgegen. Denn immerhin geht die Deutsche Nationalelf neben Titelverteidiger Spanien als großer Favorit ins Turnier.

Die EM 2012 Wettquoten der Buchmacher Interwetten, Tipico, Bet365, William Hill und Mybet im Überblick:

Interwetten Tipico Bet365 William Hill Mybet
Deutschland
Spanien 1,65 1,55 1,57 1,53 1,55
Niederlande
Frankreich
Italien 2,2 2,5 2,5 2,5 2,35
England
Portugal
Russland
Kroatien
Ukraine
Polen
Tschechien
Schweden  –
Griechenland
Dänemark
Irland

Quoten Stand 1.7.2012 – Änderungen vorbehalten

Bei den Wettquoten der internationalen Buchmacher liegt das DFB-Team nur knapp hinter dem amtierenden Europameister Spanien. Die beiden Teams gelten als klare Favoriten bei den EM Wetten, gefolgt von den Niederlanden, Frankreich, Italien und England, die jedoch bereits deutlich höhere Wettquoten bei den Langzeitwetten auf den Europameister 2012 aufweisen.

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Die schlechtesten Chancen sehen die Online Wettanbieter für Irland (Gruppe C) und Deutschland-Gruppengegner Dänemark. Beide Nationen werden bei den Fußballwetten im Vorfeld der EM 2012 mit Siegquoten von bis zu 100 angeboten.

EM Tipp Deutschland gegen Italien Prognose & Quoten

Es ist also wieder Italien. Jeder Anhänger der deutschen Nationalmannschaft hätte wohl lieber die biederen Engländer zum Gegner gehabt. Vor allem, da man noch nie ein Pflichtspiel gegen die Squadra Azzurra gewinnen konnte, gegen die Three Lions aber regelmäßig gut aussieht. Das soll sich nun aber ändern.

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Denn im mit großer Spannung erwarteten Halbfinal-Klassiker Deutschland gegen Italien am Donnerstag um 20.45 Uhr in Donezk scheint die Favoritenrolle klarer verteilt, als je zuvor. Und das sehen auch die Wettanbieter so. Während ein Sieg der DFB-Elf nur rund das 1,80-fache des Einsatzes einbringt, ist ein Erfolg der Italiener durchschnittlich mit der lukrativen Quote 4,70 angeschrieben. Ein Unentschieden der ewigen Rivalen bringt immerhin auch noch ungefähr das 3,40-fache des Wetteinsatzes.

Wer gewinnt?
Interwetten Tipico Bet365 William Hill Mybet
Deutschland 1,9 1,9 1,85 1,91 1,9
Unentschieden 3,4 3,4 3,4 3,2 3,35
Italien 4,1 4,5 4,75 4,5 4,4

Und das ist weiter nicht verwunderlich, denn bei der immer noch schmerzenden Niederlage von Jürgen Klinsmanns Team bei der Heim-WM 2006 waren vom jetzigen Kader lediglich noch Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Per Mertesacker, Miroslav Klose und Lukas Podolski dabei.

Die neue Generation rund um Mesut Özil will davon naturgemäß nichts mehr hören: „Damals war ich 17. Das ist Vergangenheit. Italien hat sich ebenfalls weiterentwickelt. Das ist das, was uns interessiert“, so der Real-Star.

Und daran tun die deutschen EM-Helden auch gut, denn seit Februar 1986, beim 2:1-Auswärtserfolg in Avellino, konnte Deutschland kein Spiel mehr gegen die Azurblauen gewinnen. Seit der Zeit von Giuseppe Bergomi, Paolo Rossi, Gianluca Vialli und Walter Zenga ist die DFB-Elf sieglos. Ein gallisches Dorf sozusagen.

Dabei sieht Italien auch immer doppelt und dreifach motiviert aus gegen den DFB. Als wäre das Catenaccio eigens für diese Spiele erfunden worden. Doch gerade das gibt große Hoffnung. Italien spielt unter Cesare Prandelli zwar taktisch hervorragenden Fußball, stellt sich aber nicht mehr, wie noch in früheren Spielen, nur hinten hinein.

Soll heißen, die schlechten Ergebnisse sind hinfällig bei der neuen italienischen Art Fußball zu spielen. Das konnte man erst zuletzt gegen England gut erkennen, als sich die Italiener stolze 20 Torschüsse gegen die tief stehende Abwehrreihe erarbeiten konnte.

Natürlich ist das Alles reine Spekulation, doch interessant ist es allemal. So wie auch die letztliche Aufstellung beider Teams. Entscheidet sich Teamchef Jogi Löw wieder für Miro Klose anstatt Mario Gomez, wieder mit Marco Reus und Andre Schürrle auf den Seiten in der Startelf?

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Und wie reagiert sein Gegenüber Prandelli? Lässt er erneut eine Dreierkette ran, wie gegen Spanien und Kroatien? Dagegen spricht, dass in der Viererkette gerade Linksverteidiger Federico Balzaretti in seinen beiden Auftritten einen enorm starken Eindruck machte.

So interessant wie schon die entscheidende Aufstellung vor dem Spiel sollte auch das Ereignis selbst werden, denn schon in der Vergangenheit waren die Partien der beiden Kontrahenten an Spannung kaum zu überbieten. Im Gegensatz dazu sollte es nur diesmal auch mit dem Aufstieg der deutschen Nationalmannschaft klappen. Alles wäre angerichtet.

Spielplan der EM – Übersicht aller Spiele mit Wettquoten Vergleich